Ausgebucht: NFF trifft den Nerv der Branche
250 Teilnehmer beim Nordtreff-Fenster-Fassade
Die NFF-Organisatoren Björn Schröder (l.), Geschäftsführer der Schröder Gruppe, und Marc Nickel, Gesamtvertriebsleiter Bau bei Stadur. Foto: bauelemente bau
Der 3. Nordtreff-Fenster-Fassade (NFF) lebt vom direkten Austausch – und genau davon gab es in Brockel reichlich. Rund 250 Teilnehmer, davon kamen ca. 45 Prozent der Besucher aus Verarbeitungsbetrieben, und trafen auf 30 Aussteller und nutzten den Tag für Gespräche über Produkte, Marktchancen und Herausforderungen aus dem Betriebsalltag. Ergänzt wurde das Programm durch zwei Fachvorträge zur Marktentwicklung und Cyberkriminalität. Die Vorbuchungen für 2027 zeigen bereits heute: Das Interesse am Branchentreff ist ungebrochen.
Die NFF-Organisatoren Björn Schröder, Geschäftsführer der Schröder Gruppe, und Marc Nickel, Gesamtvertriebsleiter Bau bei Stadur, setzten bewusst auf praxisorientierte Messestände. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dabei nicht nur Produkt-Neuheiten. Viele Gespräche drehten sich um konkrete Herausforderungen aus dem betrieblichen Alltag. Genau darin liegt eine der Stärken des Formats: Anbieter und Anwender kommen unmittelbar miteinander ins Gespräch. Für die Besucher gab es damit reichlich Gelegenheit, bestehende Kontakte zu pflegen, neue Ansprechpartner kennenzulernen und konkrete Fragen direkt mit den jeweiligen Spezialisten zu besprechen.
Zwei Vorträge ergänzten den Branchenaustausch
Frank Lange, Geschäftsführer des Verbands Fenster + Fassade (VFF), gab einen Überblick über die aktuelle Marktentwicklung. Die Baugenehmigungen liegen im Wohnbau wieder zweistellig im Plus. Das seihen positive Vorzeichen.
Mit einem völlig anderen, aber ebenfalls hochaktuellen Thema beschäftigte sich Kriminal- und Geheimdienstanalyst Dr. Mark T. Hofmann. In seinem Vortrag ging es um die Gefahren durch Cyberkriminalität. Dabei wurde deutlich, wenn schon Kindertagesstätten digital angegriffen werden, sollten sich mittelständische Unternehmen der Fenster- und Fassadenbranche auch dieser konkreten Herausforderung darstellen. Nach dem Motto „Bei mir gibt es sowieso nichts zu holen“, liegt man absolut falsch.
Damit bot der NFF nicht nur Informationen zu Produkten und Marktentwicklung, sondern griff auch Themen auf, die für die tägliche Unternehmenspraxis relevant sind. GfA-Geschäftsführer Nico Czok lobte die Veranstaltung: „Hier werden echte Probleme besprochen und wir haben die passenden Dichtungen dafür. Und wenn nicht, dann erfinden wir sie neu, auch in kleineren Losgrößen.“
2027 geht es weiter
Für die Organisatoren war der dritte NFF ein Erfolg – allerdings auch mit erheblichem persönlichem Einsatz verbunden. Nach dem Veranstaltungswochenende war bei Initiator Björn Schröder zunächst einmal Erholung angesagt. „Leute, ihr habt mich geschafft!“, kommentierte er in einem Post das Ende der Veranstaltung augenzwinkernd. Nach dem Aufräumen sei nur noch der Weg aufs Sofa geblieben.
Die Mühe hat sich offenbar gelohnt. Der nächste NFF ist bereits terminiert: Am 10. September 2027 soll die Veranstaltung erneut in Brockel stattfinden. Das Interesse ist schon jetzt groß. Rund ein Viertel der Besucherplätze für die kommende Veranstaltung ist bereits vergeben.
Auf die Homepage des NFF gelangen Sie über diesen Link.
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