Der Charme der Lösung: wenn die Klebebänder gleich vom Systemgeber aufgebracht werden, wie dies zum Beispiel Gealan und Profine praktizieren, dann kann der Verarbeiter die Technik nutzen, ohne dass er dafür investieren müsste.
Klebebänder als Alternative zur Scheibenverklebung
Während die Scheibenverklebung vor einigen Jahren noch stark im Fokus stand, wird die Weiterentwicklung inzwischen deutlich ruhiger, aber kontinuierlich vorangetrieben. Neben pastösen Systemen – insbesondere von Kömmerling Chemie, Otto Chemie oder Sika – setzen Hersteller zunehmend auch Klebebänder ein. Anbieter wie 3M, Lohmann oder Tesa erweitern das verfügbare Spektrum an Klebelösungen.
Die Motivation hinter dem verstärkten Einsatz liegt in der Verbesserung der Statik, insbesondere bei großen Elementen oder Sonderformaten. Zusätzlich wird die Scheibenverklebung genutzt, um den Wärmeschutz weiter zu optimieren. Noch wenig ausgeschöpft bleibt das Potenzial der Klebetechnik für neue Designvarianten mit deutlich schlankeren Profilansichten.
