30. Juni 2026

Die Gewinner des VFF Marketing Awards

Gruppenbild der Unternehmen, die den VFF Marketing Award 2026 gewonnen haben mit Frank Lange (l.) und Yvonne Kuhlmann (3.v.r.). Foto: bauelemente bau

Die Unternehmen Wirus Fenster (bestes Video), Veka (beste Marketingmaßnahme) und Hans Timm Fensterbau (bestes Projekt „Rampenlicht“) wurden im Rahmen des VFF Jahreskongresses am 18. Juni 2026 in Göttingen mit dem VFF Marketing Award 2026 ausgezeichnet. Sie wurden aus insgesamt 52 Einreichungen von einer unabhängigen Jury ausgewählt.

„Die große Zahl der Einreichungen zeigen die Kreativität, Innovationskraft und Kommunikationsstärke der Fenster-, Türen- und Fassadenbranche“, betonte Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), der zusammen mit Yvonne Kuhlmann (Uniglas), der Vorsitzenden des VFF-Arbeitskreises Marketing, die Preisverleihung vornahm.

Zielsetzung und Kriterien der Preisverleihung

Mit dem VFF Marketing Award rückt der Verband Projekte ins Zentrum, die Sichtbarkeit schaffen, Zielgruppen passgenau ansprechen und Marken, Betriebe sowie Produkte nachhaltig stärken. Gerade in einem Marktumfeld, das von veränderten Kaufentscheidungen, Digitalisierung, Fachkräftebedarf und erhöhtem Wettbewerbsdruck geprägt ist, gewinnt professionelle Kommunikation weiter an Bedeutung.

Die Jury des VFF Marketing Awards, bestehend aus Mitgliedern des VFF-Arbeitskreises Marketing, Vertretern der Sponsoren und externen Marketingprofis, bewertete die eingereichten Projekte insbesondere mit Blick auf Innovation und Originalität, auf das Aufgreifen aktueller Trendthemen, den Zielgruppenzuschnitt, die Emotionalität sowie die Durchgängigkeit und Vermarktung der jeweiligen Maßnahme.

Die drei Gewinner und ihre Projekte

In der Kategorie Bestes Video überzeugte Wirus Fenster mit dem KI-generierten Kreativ-Video „Tränen lügen nicht.“. Die Jury würdigte insbesondere die starke emotionale Dramaturgie des Clips: Im Mittelpunkt steht die zugespitzte Szene eines Täters, der an einem Einbruchsversuch hoffnungslos scheitert. Die Produktbotschaft wird dadurch nicht technisch erklärt, sondern aufmerksamkeitsstark, einprägsam und in einer kurzen Schlusssequenz sehr klar auf den Punkt gebracht. Das Projekt setzt mit dem Mut, neue digitale Werkzeuge sinnvoll zu nutzen, eine smarte Idee ohne großes Budget um. Es nutzt künstliche Intelligenz als kreatives Mittel für eine moderne, Social-Media-taugliche Markenkommunikation.

Die Veka AG wurde mit der Kampagne „Wenn, dann Veka!“ für die beste Marketingmaßnahme ausgezeichnet. Die Jury überzeugte vor allem der strategische Schritt eines klassischen B2B-Systemgebers, erstmals eine breit angelegte B2C-Kampagne direkt an Endkundinnen und Endkunden zu richten. Die Kampagne macht die Bedeutung des Produkts Fenster im Entscheidungsprozess sichtbar und verbindet Innovation, Zielgruppenzuschnitt, Emotionalität und konsequente Vermarktung. Mit dem Protagonisten „Holger“ wird ein erklärungsbedürftiges Produkt sympathisch, verständlich und erinnerbar inszeniert. Besonders hervorgehoben wurde die Einbindung der Veka-Partnerbetriebe: Über Co-Branding und ein digitales Marketingportal kann die Kampagne auch lokal genutzt werden. Damit profitieren Systemgeber, Partnerbetriebe und End-kunden gleichermaßen.

In der Kategorie Bestes Projekt „Rampenlicht“ ging die Auszeichnung an die Hans Timm Fensterbau für die Sanierung des Bundesministeriums für Gesundheit in der Mauerstraße 29 in Berlin. Das Gebäude steht für rund 150 Jahre Baugeschichte vom ehemaligen Stammhaus der Deutschen Bank bis hin zur heutigen Nutzung als Berliner Dienstsitz des Bundesministeriums für Gesundheit. Die Jury würdigte die Vielfalt und Detailgenauigkeit der Sanierungsumsetzung. Historische Proportionen, denkmalpflegerische Vorgaben, unterschiedliche Zeitschichten des Gebäudes sowie moderne Anforderungen an Sicherheit, Funktionalität, Energieeffizienz und Nutzungskomfort wurden in einem stimmigen Gesamtkonzept zusammengeführt. Das Projekt macht sichtbar, welchen Beitrag qualifizierter Fensterbau zur Bewahrung baukultureller Identität und zur zukunftsfähigen Nutzung historischer Gebäude leistet.

„Zeigt Kreativität, strategische Klarheit und kommunikative Kraft der Branche“

„Der VFF Marketing Award 2026 zeigt eindrucksvoll, welche Kreativität, strategische Klarheit und kommunikative Kraft in unserer Branche steckt. Ob KI-generiertes Video, konsequent gedachte Endkundenkampagne eines Systemgebers oder ein herausragendes Sanierungsprojekt im Rampenlicht: Alle drei Gewinner machen deutlich, dass Fenster, Türen und Fassaden starke Themen sind, die emotional, innovativ und sehr wirkungsvoll erzählt werden können. Das ist ein Gewinn für die ausgezeichneten Unternehmen und für die Wahrnehmung unserer gesamten Branche“, so Lange.

„Der VFF gratuliert allen Preisträgern herzlich und dankt zugleich allen teilnehmenden Unternehmen für ihre Einreichungen. Die große Resonanz aus der VFF-Mitgliedschaft zeigt, wie viel Innovationskraft und Kreativität in der deutschen Fenster-, Türen- und Fassadenbranche vorhanden ist. Ein besonderer Dank gilt Schüco, Siegenia und der bauelemente bau, den Sponsoren und Unterstützern des VFF Marketing Awards 2026, die es mit ihrem Engagement ermöglicht haben, diese besonderen Kommunikationsleistungen auszuzeichnen“, schließt Lange.

Mehr zu den Gewinnern und den nominierten Projekten des VFF Marketing Awards 2026 finden Sie hier.

 

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