21. November 2023

Veka Partner-Forum im Zeichen aktiv gelebter Partnerschaften

Bei bester Laune: Gruppenbild der Teilnehmenden des Veka Partner-Forums. Foto: Veka

Eine besondere Gelegenheit für den engen partnerschaftlichen Austausch und die gemeinsame Entwicklung neuer Erfolgsstrategien schaffen: Mit dieser Zielsetzung hat Veka im Jahr 2021 das Veka Partner-Forum ins Leben gerufen. Wie gut das Konzept aufgeht, wurde nun bei der zweiten Auflage des exklusiven Gesprächsformats vom 25. bis 27. Oktober in Bad Driburg erneut deutlich. Das Treffen stand im Zeichen einer aktiv gelebten Partnerschaft, mit konkreten Impulsen für die nachhaltige Sicherung des gemeinsamen Erfolgs.

„Veka als Systemgeber und die Veka Partner als Verarbeiter sind heute auf vielfache Weise gefordert“, erklärt Josef L. Beckhoff, Veka Vorstand für Vertrieb und Marketing. „Im vertrauensvollen Gespräch können wir unsere jeweiligen Blickwinkel noch besser verstehen und auf dieser Basis gut umsetzbare Strategien erarbeiten, um allen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen. Dieser gemeinschaftliche Ansatz ist es, der das Veka Partner-Forum so wirkungsvoll und damit auch wertvoll macht.“ Bereits die Premiere des Veka Partner-Forums hatte fassbare Resultate erbracht und wurde von den Teilnehmenden sehr positiv aufgenommen. Zur zweiten Auflage in Bad Driburg am Teutoburger Wald konnte Veka nun wieder etwa 100 Verarbeiter willkommen heißen.

Nachhaltigkeit im Fokus

Die Fokussierung auf das Thema Nachhaltigkeit mit seinen vielfältigen Facetten wurde schon am ersten Tag des Veka Partner-Forums erkennbar. Nach der offiziellen Begrüßung durch Beckhoff gab zunächst Alexander Scholle als Leiter des Inlandvertriebs Profile einen Überblick über das laufende Geschäftsjahr. Er übergab das Wort an Dr. Matthias Koch. Der Leiter des Ressorts Strategie & Corporate Social Responsibility (CSR) erläuterte den Veka Partnern, wie das Prinzip „Unternehmerische Verantwortung“ in jeden Bereich der Veka AG hineinwirkt. Veka habe sich über das PVC-Recycling hinaus schon früh einer enkelgerechten Unternehmensführung verpflichtet, führte Koch aus. Daher sei man heute immer besser in der Lage, ökonomischen Erfolg mit ökologischer Nachhaltigkeit zu verbinden.

Als Hauptredner hatte Veka den Naturwissenschaftler und Politiker Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker gewinnen können. In seinem beeindruckenden, durch zahlreiche Fakten untermauerten Vortrag legte der international renommierte Fachmann dar, welche Bedeutung einem nachhaltigen Handeln im Zeitalter der Globalisierung zukommt. „Kreislaufpolitik ist fast so wichtig wie die Energiepolitik für das Klima“, so der langjährige Ko-Präsident des Club of Rome. „Das, was Sie bei Veka machen, das ist genau das Richtige!“

Weiterentwicklung nachhaltiger Partnerschaften

Die Weiterentwicklung der engen Partnerschaft zwischen Veka und den Verarbeitern trat am zweiten Tag verstärkt in den Vordergrund. Eröffnet wurde das Programm durch Prof. Dr. Christoph Burmann. In seinem Vortrag, der im Auditorium mit großem Interesse verfolgt wurde, erläuterte der Experte das Konzept der identitätsbasierten Markenführung.

Daran anschließend stellten die verschiedenen Innovationszirkel die interessanten Resultate ihrer Arbeit vor. Die Teams hatten sich im Nachgang des ersten Veka Partner-Forums gebildet und bestehen aus Geschäftsführenden von Veka Partnerbetrieben und Mitarbeitenden von Veka. Gemeinsam beleuchten sie ausgewählte Themen aus allen Geschäftsbereichen und entwickeln neue Ansätze, um die jeweiligen Abläufe weiter zu optimieren. Die stark praxisorientierten Ergebnisse dieser intensiven Zusammenarbeit wurden in Bad Driburg sehr positiv aufgenommen.

Umfassende Digitalisierung stand im Vordergrund bei der Präsentation „Supply Chain & Logistik“, ausgearbeitet von dem Innovationszirkel um Tobias Brüggemann, Supply-Chain-Manager bei Veka, und Klaus Gayko, Geschäftsführer der Gayko Fenster-Türenwerk GmbH. Der Vortrag führte das Auditorium exemplarisch durch den vollständig digitalisierten Wareneingang, wie ihn Veka bereits über weite Strecken etabliert hat. „Sie bestellen elektronisch die Artikel und geben uns auf demselben Weg Referenzen mit“, beschrieb Brüggemann den ersten Schritt des Prozesses. Damit habe Veka alle erforderlichen Informationen, um zu kommissionieren, zu packen, zu buchen und zu liefern; einschließlich elektronischem Lieferavis mit Palettenkennung und Inhaltsliste.

Vollständige digitale Durchgängigkeit geplant

Ein hocheffizientes Tool für die Schnittstelle Hersteller–Interessent stellte der Innovationszirkel „Digitalisierung & Services“ vor, in Bad Driburg vertreten durch Harald Bremer, Geschäftsführer der FTM Fenster- und Türenbau Mulda GmbH, und Karl Dietrich Wellsow, Geschäftsführer der Digital Building Solutions GmbH, dem Digitalisierungs-Hub der Veka Gruppe. Mit der Plattform „DBS Connect“ plane man eine vollständige digitale Durchgängigkeit, erläuterte Wellsow. „Wenn ein Endkunde sich auf Basis von WinDoPlan-Daten ein Fenster konfiguriert, dann landet diese Information direkt in Ihrer Software und Sie können sofort ein Angebot daraus erzeugen.“

Technische Neuerungen für einen nachhaltigen Materialkreislauf präsentierte der Innovationszirkel „Produkt & Oberfläche“. Ilka Häcker, Geschäftsführerin der George Fenster- und Türenbau GmbH, und Arne Post, Leiter des Veka Produktmanagements, nahmen in ihrem Vortrag direkten Bezug auf die Keynote von Weizsäcker. „Recyclingströme aus Altfenstern sind für uns sehr wichtig“, betonte Post. „Deshalb ist es unser Ziel, Recyclingmaterial bei der Profilextrusion mit einem Anteil von bis zu 70 Prozent einzubringen.“

„Ein Fenster kann schon sehr sexy sein, man muss es nur entsprechend verpacken!“ Diese pointierte Aussage von Christian Bandle, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Hilzinger, hatte Symbolcharakter für die Präsentation des Innovationszirkels „Marketing & Kommunikation“. Gemeinsam mit Jürgen Herbe, Leiter Werbung bei Veka, stellte Bandle unter anderem die aktuell anlaufende, gemeinsame Imagekampagne „Das Fenster kann‘s!“ vor. Die Kampagne sei ein echtes Gemeinschaftsprojekt, wandte sich Bandle an die Fensterhersteller im Auditorium. „Veka spielt den Ball, aber wir müssen das Tor schon selbst schießen!“

„Fit für die Zukunft“

Ungeachtet des Tagungsprogramms bot das Veka Partner-Forum zwischen den einzelnen Vorträgen und Präsentationen immer wieder Gelegenheit, sich im persönlichen Gespräch auszutauschen. Ein Angebot, das von den Teilnehmenden gern angenommen wurde.

Neben den konkreten Resultaten und wertvollen Impulsen für die Zukunft ist es gerade der intensive Kontakt mit den Veka Partnern, der den großen Wert des nicht alltäglichen Veranstaltungsformats ausmacht. „Uns geht es bei diesem Austausch darum, uns fit für die Zukunft zu machen“, betonte der Veka Vorstandsvorsitzende Andreas Hartleif. „Und damit meine ich nicht nur Veka, sondern uns gemeinsam in unserer lebendigen Partnerschaft als Systemgeber und als Verarbeiter.“

Auf die Homepage von Veka gelangen Sie über diesen Link.

 

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