25. August 2021

Blaurock investiert in digitale Zuschnitt- und Bearbeitungsstrecke

An der neuen Zuschnitt- und Bearbeitungsstrecke (v.l.): Auszubildender Michael Titer, Geschäftsführer Mathias Reichert und Produktionshelfer Christoph Heilmann. Foto: Tonya Schulz

Die Blaurock GmbH mit Sitz in Salz in Unterfranken investiert rund eine halbe Million Euro in eine digitalisierte Zuschnitt- und Bearbeitungsstrecke. Das Familienunternehmen zeigt mit dieser Investition seine Treue zum Standort Rhön. Hochwertige Bauelemente wie Fenster und Türen sind angesichts der klimatischen Herausforderungen gefragter denn je. Das energetische Renovieren und Sanieren – eine Spezialität von Blaurock – werde daher immer wichtiger.

Höhere Stückzahlen kann Blaurock nun für sein gefragtes und patentiertes Fenster-Rollladen-Element „FensterWunder“ fertigen. Weiterhin steige auch die Nachfrage für die Hurricane-sicheren Fenster, die bereits in der Vergangenheit heftigen Stürmen in der Karibik standgehalten haben. Angesichts der klimatischen Herausforderungen wie Starkregen und zunehmend heftigeren Unwettern sind diese seit Jahrzehnten erprobten und immer weiter verfeinerten Konstruktionen made in Salz mehr denn je ein Produkt für den deutschen Markt.

„Mit rationeller und schneller Produktion sowie mit Top-Qualität sichern wir unsere Position auf dem hart umkämpften Baumarkt“, ist Mathias Reichert, Geschäftsführer von Blaurock, überzeugt. „Unsere Kunden profitieren von noch höherer Passgenauigkeit und schnellen Lieferzeiten – entscheidende Vorteile gegenüber dem Wettbewerb aus dem Ausland.“

Ressourcen und Energie sparen

Der 15 Meter lange neue Maschinenpark beschleunigt maßgeblich die Produktion von Fenster, Türen und weiteren Bauelementen. Computergesteuert werden die Profile präzise geschnitten, gefräst und für die Beschläge vorgebohrt – früher alles einzelne Arbeitsschritte. „Durch die EDV-gesteuerte Produktion gibt es viel weniger Abfall und wir sparen durch den koordinierten maschinellen Ablauf deutlich Strom. Darüber hinaus können wir unsere Fachkräfte von oft auch körperlich anstrengenden Routineaufgaben entlasten und sie für anspruchsvollere Aufgaben einsetzen“, erläutert Reichert ein weiteres wichtiges Argument für die Investition. Denn Blaurock ist spezialisiert auf die individuelle Renovierung und Sanierung von Bestandsbauten.

Standorttreue sichert Arbeitsplätze

„Wir stellen uns mit dieser Investition für die Zukunft auf“, unterstreicht der Unternehmer und betont: „Wir zeigen deutlich, dass wir unserem Standort in der Rhön wie seit 55 Jahren treu bleiben.“ Somit sei man näher am Kunden, auch bei Servicearbeiten. Dies bedeute für die Region rund 60 sichere Arbeitsplätze. Gerade hat der Manager zwei weitere Ausbildungsverträge unterschrieben. Eine gute Grundlage für den Nachwuchs angesichts des Fachkräftemangels. Vier junge Leute lernen derzeit bei Blaurock ihr Handwerk.

Mehr zum Unternehmen gibt es über diesen Link.

 

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