19. Mai 2021

IFN/Internorm planen Investitionen in Höhe von 250 Millionen Euro

Spatenstich zur Internorm-Werkserweiterung in Sarleinsbach im April 2021. IFN/Internorm investiert bis 2025 die Rekordsumme von 250 Millionen Euro. Foto: Internorm

Das Internationale Fensternetzwerk IFN-Holding AG konnte im Geschäftsjahr 2020 eine Umsatzsteigerung von knapp sieben Prozent erzielen. Die acht Unternehmen des Netzwerks – Internorm, Topic, GIG, HSF, Schlotterer, Kastrup, Skaala und Skanva – trugen dazu bei, dass der Umsatz von IFN um 41 Millionen auf insgesamt 653 Millionen Euro stieg.

IFN hat damit den Umsatz in den vergangenen zehn Jahren beinahe verdoppelt. Dank einer Eigenkapitalquote von 57 Prozent, einem Rekord-Investitionspaket von 250 Millionen bis 2025 und einer vielversprechenden Auftragslage im laufenden Geschäftsjahr blickt der Familienkonzern optimistisch in die nächsten Jahre, die für die IFN-Holding klar im Zeichen der Klimawende stehen.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie waren im IFN-Netzwerk unterschiedlich zu spüren: Kastrup, seit 2015 Partner des IFN-Netzwerkes und Fensterhersteller für den skandinavischen Markt, verbuchte im vergangenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von knapp 26 Prozent. Schlotterer, der österreichische Marktführer für außenliegenden Sonnenschutz, steigerte seinen Umsatz erneut um mehr als 15 Prozent und die Haustüren-Manufaktur Topic um 8,6 Prozent. Bei Internorm, HSF, Skaala und GIG blieb der Umsatz mit minimalen Rückgängen nahezu auf dem Vorjahresniveau. Internorm erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 368 Millionen bei einer Exportquote von 58 Prozent.

Die Skanva Group A/S, die seit der Akquisition im Sommer 2020 zur IFN-Holding zählt, erzielte im vergangenen Jahr sogar ein Umsatzplus von 26 Prozent. Das dänische Unternehmen ist ausschließlich im Online-Geschäft für Fenster und Türen in den Märkten Dänemark, Norwegen und Island tätig.

Rekord-Investitionen geplant

Die IFN Holding investiert bis 2025 die Rekordsumme von 250 Millionen Euro, um mit hochmodernen Produktionsstätten sowie energieeffizienten und innovativen Produkten zur Klimawende beizutragen und die Kapazitäten für die laufend steigenden Sanierungstätigkeiten zu schaffen. 130 Millionen Euro werden bei Internorm für die Erweiterung und Modernisierung der Produktion investiert, weitere 80 Millionen für die Schaffung neuer Kapazitäten bei Schlotterer. 40 Millionen Euro entfallen auf die weiteren Unternehmen des Familienkonzerns.

„Wir investieren weiter, auch antizyklisch. Vor allem in wirtschaftlich unsicheren Zeiten, legen wir die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft. Mit dieser Strategie sind wir in Krisenzeiten stets gut gefahren. Wir wollen weiterhin hochqualitative und energieeffiziente Produkte am Markt anbieten, die im aktuellen Sanierungsjahrzehnt zur Klimawende beitragen“, erläutert IFN-Unternehmenssprecher Christian Klinger.

Im DACH-Markt gut vertreten

Fast zwei Drittel des Umsatzes werden in den Ländern der DACH-Region erwirtschaftet, davon knapp 40 Prozent in Österreich, circa 18 Prozent in Deutschland und circa acht Prozent in der Schweiz. Als weitere wesentliche Märkte folgen Großbritannien und Dänemark mit jeweils rund sieben Prozent sowie Finnland mit circa sechs Prozent.

Durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen befindet sich das Marktverhalten weiter im Umbruch. „Das Kaufverhalten hat im vergangenen Jahr einen Wandel erlebt. Gesteigerter Wohnkomfort durch Sanierungen, energieeffiziente Gebäude und Schutz vor sommerlicher Überhitzung sind zu relevanten Themen in der Gesellschaft geworden. Wir wollen mit unseren langlebigen und qualitativ überzeugenden Produkten dazu beitragen, den Gebäudestandard energieeffizienter und somit auch nachhaltiger machen“, erläutert Klinger.

Durchdachte Förderungen im Bereich der Gebäudesanierung wären nach Ansicht Klingers gerade jetzt der passende politische Hebel, um einerseits die Konjunktur zu beleben und andererseits zum Klimaschutz beizutragen.

Zuversicht & Optimismus

Insgesamt erwartet die IFN-Holding nach einem vielversprechenden ersten Quartal für 2021 ein weiteres organisches Umsatzplus. „Trotz Corona-Pandemie bleiben unsere Ziele ehrgeizig. Durch einen durchwegs positiven Auftragseingang im ersten Quartal und unsere hervorragende Marktposition, die wir uns in den letzten Jahren erarbeitet haben, schauen wir sehr optimistisch in die Zukunft und sind gerüstet für das Sanierungsjahrzehnt, das für uns klar im Zeichen der Klimawende steht“, fasst Klinger den Ausblick zusammen.

Neuer Vorstand

Um die weitere Expansion des Unternehmens zu fördern, wurde zudem der Vorstand der IFN Holding verstärkt: Dr. Alfred Schrott, vorher im Vorstand der Josef Manner & Comp. AG tätig, übernahm zum 1. Mai 2021 die Vorstandsfunktion für Vertrieb und Marketing. „Mit Dr. Alfred Schrott ist es uns gelungen, einen erfahrenen Top-Manager für IFN zu gewinnen“, so Klinger abschließend.

Auf die virtuelle Präsenz der IFN-Holding AG gelangen Sie über diesen Link.

 

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