16. April 2021

Deceuninck bietet Recycling jetzt auch für deutsche Kunden

Das Recyclingkonzept bei Deceuninck richtet sich nach dem Modell einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft. Grafik: Deceuninck Germany

Die Deceuninck Recyclinganlage in Diksmuide/Belgien verfügt mit 45.000 Tonnen pro Jahr über eine der größten Recyclingkapazitäten für PVC in Westeuropa. Den deutschen Fensterherstellern liefert Deceuninck ab sofort nicht mehr nur neue Profile, sondern nimmt nun auch alte Kunststoffprofile zu gängigen Marktpreisen ab. Neuprofile und Rücknahme kommen somit aus einer Hand und das zurückgenommene Material wird wieder der Extrusion neuer Profile zugeführt. So tragen alle Beteiligten zu einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft bei.

Mit der Firmenphilosophie „Building a sustainable home“ verfolgt Deceuninck das Ziel, zu einem geschlossenen Materialkreislauf beizutragen, in dem es keine oder kaum Abfälle gibt. Darüber hinaus geht es darum, Nutzung und Lebensdauer von Produkten zu maximieren. PVC beispielsweise kann bei einer Lebensdauer von 35 Jahren bis zu zehn Mal recycelt werden, der mögliche Lebenszyklus liegt bei 350 Jahren. Deceuninck setzt die Kreislaufwirtschaft mit der Rücknahme alter Kunststoffprofile und deren Aufbereitung in der hauseigenen Recyclinganlage im belgischen Diksmuide jetzt auch für seine deutschen Kunden um. „Wir freuen uns, dass wir jetzt diesen Service auch unseren deutschen Kunden anbieten können. Es besteht eine große Nachfrage“, sagt Jörg Hofmann, Werksleiter von Deceuninck Germany.

Rund 2,3 Millionen Fenster landen jährlich auf der Recyclinganlage in Diksmuide. „Die automatisierte Anlage ermöglicht eine äußerst effiziente und qualitativ hochwertige Verarbeitung von Profilabschnitten und Fenstern. Konkret geht es darum, die Profile grob zu zerkleinern, zu sortieren, zu schreddern und anschließend mit integrierter Filterung zu granulieren. Das dort entstehende hochwertige Endprodukt kann direkt für die Produktion neuer Fensterprofile der iCor-Plattform genutzt werden, denn diese sind auf Co-Extrusion ausgerichtet. So können in den Profilen bis zu 50 Prozent Recyclingmaterial eingesetzt werden“, erklärt Hofmann.

Inklusive Wiederverwertung von Glasfaserprofilen

Zum Service von Deceuninck gehört unter anderem, dass die Sammelbehälter wie Gitterboxen oder Container für die Recycling-Materialien wie Profilabschnitte und ausgebaute PVC-Fenster zur Verfügung gestellt werden. Gleichzeitig ist für den schnellen und unkomplizierten Transport gesorgt. Darüber hinaus ist die Recyclinganlage bereits für die Wiederverwertung von Glasfaserprofilen vorbereitet: PVC-Profile mit der Glasfasertechnologie ThermoFibra werden aussortiert und anschließend in Spezialprofilen wiederverwertet.

Auf die Homepage von Deceuninck gelangen Sie über diesen Link.

 

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