23. Februar 2017

Glasindustrie in Deutschland auf Wachstumskurs

Der positive Trend bei Umsatz und Beschäftigen in der gesamten Glasindustrie in Deutschland bestätigt sich.

Der Bundesverband Glasindustrie führt die Elbphilharmonie in Hamburg als Beispiel für die Ausstrahlungskraft von Glas in der Fassade an. Foto: Pixabay.

Die vorläufige Bilanz der Glasindustrie für das Jahr 2016 fällt positiv aus: Der Umsatz stieg um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 9,4 Mrd. Euro an. Mit diesem Ergebnis liegt die Glasindustrie im Trend der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Wie sich bereits zum Halbjahr 2016 abzeichnete, zieht in vielen Branchen der Glasindustrie auch der Inlandsumsatz wieder an, so dass die Wachstumsimpulse nicht mehr ausschließlich aus dem Auslandsgeschäft kommen. Der Auslandsumsatz verzeichnete ein Plus von 5,2 Prozent und lag damit bei 3,79 Mrd. Euro. Der Inlandsumsatz legte um 0,5 Prozent auf 5,61 Mrd. Euro zu. Die Beschäftigungszahlen stiegen um 0,2 Prozent an und liegen bei rund 53.000 Mitarbeitern.

Positiver Trend setzt sich fort

Die vorläufige Gesamtbilanz für das Jahr 2016 zeigt: Der positive Trend aus dem 1. Halbjahr 2016 setzt sich auch im Gesamtjahr fort. „Wir können vermelden, dass die Lage der Glasindustrie insgesamt stabil ist. Nicht zuletzt hat sie dies der Zukunftsfähigkeit des Werkstoffes Glas zu verdanken, der sich nicht nur in den Bereichen Elektronik und Kommunikation zeigt", führt Dr. Frank Heinricht, Präsident des Bundesverbands Glasindustrie e.V., aus. „Auch Vorzeige-Bauprojekte wie die Hamburger Elbphilharmonie, in der in diesem Jahr auch der Trendtag Glas stattfinden wird, zeigen, dass Glas in der Fassade einen großen Einfluss auf die Ausstrahlung von solch ambitionierten Projekten hat."

Nahezu alle Branchen verzeichnen ein Umsatzplus, lediglich die Flachglashersteller sowie der Bereich Hohlglas schlossen das Gesamtjahr mit einem leichten Minus ab.

Teilbereich Flachglas leicht rückläufig

Der Gesamtumsatz bei den Flachglasherstellern sank um 2,9 Prozent auf 982 Mio. Euro. Die Entwicklung im In- und Ausland ist dabei unterschiedlich: Im Inland betrug das Minus 13,8 Prozent bei 466 Mio. Euro, während der Auslandsumsatz mit 9,3 Prozent bei 514 Mio. Euro ein deutliches Wachstum generierte. Eine positive Bilanz ziehen dagegen die Flachglasveredler mit einem Plus von 3,6 Prozent und einem Gesamtumsatz von 3,69 Mrd. Euro.

Auf die Homepage des Bundesverbandes Glasindustrie e.V. (BV Glas) gelangen Sie über diesen Link.

Diese Nachricht teilen Facebook Logo Twitter/X Logo LinkedIn Logo Xing Logo Pinterest Logo



Das könnte Sie auch interessieren

28. November 2025

Sesterhenn feiert 135-jähriges Bestehen

Die Firma Sesterhenn hatte kürzlich einen guten Grund zum Feiern, denn das Unternehmen besteht nunmehr seit 135 Jahren. Diesen markanten Punkt in der langen Firmengeschichte wurde am 20. November 2025 mit der kompletten Belegschaft.

Im …

12. Juni 2025

„Ich führe das Unternehmen mit sehr viel Demut“

Bei der Schmidt GmbH aus Delbrück-Boke hat sich in den letzten zwei Jahren einiges bewegt. Angefangen von weitreichenden Investitionen in die Produktions- und in das Verwaltungsgebäude am Standort bis hin zu einem Generationswechsel: Teresa …

27. Februar 2026

Wicona lädt ins Next Studio: Fachdialog Fassadenplanung „Zukunft Fassade“

Zwischen Materialinnovation, Klimaresilienz und Ressourceneffizienz rückt die Fassade zunehmend ins Zentrum zukunftsfähiger Architektur. Doch wie sehen die Gebäudehüllen von morgen aus – und welche Lösungen sind bereits heute …

zur Übersicht